Sie sind hier

Offener Arbeitsmarkt: Personenfreizügigkeit erhalten, Drittstaaten-Zuwanderung liberalisieren

Ein offener Arbeitsmarkt ist Grundstein für unseren Wohlstand und Fundament für unsere persönliche Entfaltung. Wir wollen daher die Personenfreizügigkeit erhalten und die Zuwanderung aus Drittstaaten liberalisieren.

Unsere Wirtschaft ist so erfolgreich, weil sie die Chancen der Globalisierung zu nutzen weiss: In unseren Unternehmen und Universitäten zählt nicht Herkunft, sondern Leistung und der Wille zur Innovation. Unter dem Strich geniessen wir einen hohen Wohlstand und tiefe Arbeitslosigkeit gerade wegen und nicht trotz der Zuwanderung. Um dies zu erhalten, darf die Schweiz nicht zu einer Festung gegenüber ausländischen Arbeitskräften werden. Genauso wenig darf sie zu einem Gefängnis werden für Schweizer, welche im Ausland arbeiten wollen. In Zeiten der Globalisierung ist Offenheit der Schlüssel zum Erfolg.

Was bis jetzt falsch läuft:

Wie kann eine Wirtschaft gedeihen, die dringend Arbeitskräfte braucht, während die Politik die Zuwanderung aus Europa in planwirtschaftlicher Manier drosseln will? Die Erfahrung aus der Kontingentierungspolitik für Zuwanderer aus Drittstaaten zeigt: Wer Zuwanderung mittels Kontingenten steuern will, begründet ein planwirtschaftliches Monster, das den Strukturwandel bremst und unsere Freiheit bedroht: am Ende erhalten diejenigen Unternehmen und Branchen mit den besten Beziehungen zu Politik und Bürokratie die benötigten Bewilligungen und nicht diejenigen, welche die Arbeitskräfte am dringendsten benötigen. 

Was wir wollen:

  • Die Personenfreizügigkeit mit der EU erhalten. Alle Menschen, die einen Arbeitsvertrag in der Schweiz erhalten, sollen die Möglichkeit haben, hier zu arbeiten und zu leben. Schweizerinnen und Schweizer sollen ebenso ihr Glück in Europa suchen können, ohne dass ihnen Inländervorränge, Einwanderungsquoten und Bürokraten im Wege stehen. Können unsere Unternehmen in Zukunft nicht mehr auf die Fachkräfte zurückgreifen, die sie benötigen, werden sie geschwächt - dies auch zum Nachteil aller inländischer Arbeitnehmer.
  • Den Zugang zum Arbeitsmarkt für Drittstaatler vereinfachen. Die Aufenthaltsbewilligungen für Drittstaatler sollen erhöht werden, da Zuwanderung aus Drittstaaten grosses Potential mit sich bringt. Zudem soll die Zulassungspraxis für Dritttstaatler liberalisiert werden. Denn wer glaubt, Zuwanderung lasse sich über Kontingente steuern, gibt sich einer gefährlichen Illusion hin: Weder Politik noch Behörden sind dazu im Stande, den Bedarf nach Arbeitskräften vorauszusehen.
  • Den Bedarf nach relativ niedrig-qualifizierten Zuwanderern eingestehen. Wächst unsere Wirtschaft, nimmt der Bedarf nach hoch-qualifizierten Arbeitskräften ebenso wie der Bedarf nach relativ niedrig-qualifizierten Zuwanderern zu. Tragen wir Letzterem nicht Rechnung, schaffen wir starke Anreize für irreguläre Immigration. Dies kann nicht im Interesse eines modernen Rechtstaates sein.  
 

Generic Sharing

Informiert bleiben