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Die Integration an die Hand nehmen. Ja zum Berner Integrationskredit!

Alleinreisende minderjährige Flüchtlinge benötigen rasche Integration. Diese ist nicht gratis. Mit dem Asylsozialhilfekredit steht eine vernünftige und kostenoptimierende Lösung zur Abstimmung. Eine Investition in die Integration, die sich für alle auszahlt. Die Gegner der Vorlage aber betreiben ein weiteres mal lieber Blockadepolitik.

Flyer zum selber Drucken:

Am 21. Mai stimmt der Kanton Bern darüber ab, ob asylsuchende Kinder und Jugendliche weiterhin eine altersgerechte Unterbringung und Betreuung erhalten sollen. Diese Menschen haben ihr Leben in der Schweiz noch vor sich. Jede Unterstützung bei ihrer Integration ist deshalb eine Investition in die Zukunft.

Die Unterbringung und Betreuung von jungen Flüchtlingen im Kanton Bern steht vor grossen Herausforderungen und dieser Kredit ist nötig, um diese anzugehen. Doch einmal mehr bekämpfen die Gegner eine Asylvorlage mit fadenscheinigen Argumenten und betreiben Blockadepolitik, statt nach Lösungen zu suchen: Die asylsuchenden Kinder und Jugendlichen  verschwinden bei einer Ablehnung nicht. Der Missstand würde verschoben und verteuert, aber nicht gelöst – die KESB müsste einspringen. Dieses Referendum ist reinste Problembewirtschaftung auf Kosten der Schwächsten, nämlich Kindern und Jugendlichen am Rand der Gesellschaft.

Darum sagen wir JA  zum Integrationskredit:

In die Integration investieren

Der Integrationskredit ist eine Investition in eine gemeinsame Zukunft: Mit Investitionen in Integrations- und Sprachkurse schaffen wir die Voraussetzungen, dass junge Flüchtlinge hier zur Schule gehen, eine Ausbildung machen und somit an der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt teilnehmen können. Der grösste Teil der Jugendlichen wird in der Schweiz bleiben. Wenn wir sie nicht unterstützen, wäre dies somit eine verpasste Chance mit hohen Folgekosten.

Problem angehen

Der Kanton Bern erhält momentan eine Pauschale von 36.50 Franken pro Asylsuchenden pro Tag. Die Kosten belaufen sich jedoch auf 171 Franken pro Person pro Tag. Der grosse Rat hat darum einen Kredit von insgesamt 105 Millionen Franken für die Jahre 2016 bis 2019 bewilligt. Der Kredit soll diese Lücke schliessen.

Kosten kontrollieren

Wird der Kredit abgelehnt und die besondere Betreuung gestrichen, führt dies zu Gefährdungsmeldungen an die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), da die Situation dieser Kinder und Jugendlichen gegen den Schutz des Kindeswohls verstossen würde. Die KESB wäre darauf verpflichtet, Kinder und Jugendliche in ihren Institutionen unterzubringen. Für jeden Jugendlichen müsste ein neuer Fall eröffnet und Einzelabklärungen getroffen werden, deren Kosten nicht abschätzbar sind. Die Kosten für Unterbringung und Integration, die durch den Kredit gedeckt werden, fielen zusätzlich weiterhin an.

Kindeswohl schützen

Im Kanton Bern sind im Moment etwa 370 Kinder und Jugendliche untergebracht, die ohne Familie in die Schweiz geflohen sind und hier Asyl suchen. Diese Kinder und Jugendliche haben von Gesetzes wegen Anrecht auf besondere Fürsorge und brauchen mehr Schutz als Erwachsene. Bei Abwesenheit oder Unvermögen der Eltern ist der Staat verpflichtet, entsprechende Massnahmen zu ergreifen und dem Kind eine kindgerechte Unterkunft und Betreuung zu ermöglichen.

Jungkomitee Pro Asylsozialhilfekredit: Juso, Junge Grüne, Junge GLP, Junge EVP, Jungfreisinnige, Junge BDP, Operation Libero Bern

Asyl Bern Flyer

Bewegung spenden

Für ein JA zum Berner Integrationskredit:

Stand: 1'005.00 CHF. | Ziel: 1'000.00 CHF.
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Asyl Bern

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Spenden, die das Budget der Kampagne für den Berner Integrationskredit überschreiten, werden zur Deckung der operativen Tätigkeiten der Operation Libero verwendet.

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