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Wir fordern Anstand statt Hass. Und Argumente. Auch von SVP-Nationalrat Andreas Glarner.

Zuerst löscht SVP-Nationalrat Andreas Glarner seinen Twitter-Account, wegen Beleidigungen. Dann beleidigt er selbst zwei Frauen, die ihn mit Falschaussagen konfrontiert hatten, stellt sie auf Facebook wegen ihres Äusseren öffentlich an den Online-Pranger und befeuert eine Hetze.

Wir fordern: Anstand und Argumente statt Hass!

Würdet ihr Menschen auf einen Marktplatz stellen und öffentlich wegen ihres Äusseren diffamieren? Und würdet ihr dann eure Freunde einladen, um Tomaten auf sie zu werfen? Nein, würdet ihr nicht.

Weil es primitiv ist. Weil es verletzend ist. Weil es Menschen degradiert. Weil es schlicht stillos ist.

Nun dürften wir erwarten, dass ein gewählter Politiker der Schweiz, ein Nationalrat, genauso denkt. Dass er sich seiner Funktion, seines Amtes und seiner Wirkung bewusst ist. Und dass er nicht Menschen an den Online-Pranger stellt, die sich mit ihm politisch streiten.

SVP-Nationalrat Andreas Glarner hat das Gegenteil bewiesen: Er hat zwei Frauen öffentlich auf seiner Facebook-Seite blossgestellt, sie heruntergemacht und seine Freunde eingeladen, ihre Boshaftigkeit auszuschütten. Die Kommentare dazu sind unterirdisch und reichen von «Vogelscheuchen» über «Zombies» bis «Hexen».

Facebook ist ein öffentlicher Platz. Und Worte darauf sind geworfene Tomaten. Hier wurden zwei Frauen persönlich auf unterstem Niveau beleidigt, gefördert von einem gewählten Schweizer Politiker.

Dieses Verhalten ist eines Schweizer Politikers unwürdig. Wir fordern ein Mindestmass an Anstand in der Schweizer Politik. Wir wollen keine Hassbeförderer. Und wir wünschen uns, dass sich Politiker ihrer Verantwortung bewusst sind. Man soll sich in der Politik immer streiten dürfen. Aber mittels Argumenten und nicht mit Hass.

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