Sie sind hier

Frau Bundesrätin, machen Sie Nägel mit Köpfen. Machen Sie 35’000 Menschen handlungsfähig.

Personen, die in der Schweiz Schutz erhalten haben, sollen ihr Leben selbständig aufbauen und arbeiten können. Dazu braucht es vier Veränderungen:

  1. Bürokratische Hürden zur Integration in den Arbeitsmarkt von Personen, die Schutz erhalten, müssen beseitigt werden.
  2. Ein geordneter Übergang zu einer regulären Aufenthaltsbewilligung muss gewährleistet werden.
  3. Das Recht auf Familienleben ist auch Schutzbedürftigen zu gewähren.
  4. Die Bezeichnung des Status der “Vorläufigen Aufnahme” muss geändert werden, um die Lebensrealität der Betroffenen besser abzubilden.

Der Bundesrat hat die Dringlichkeit erkannt und einen Vorschlag vorgelegt. Dieser geht in die richtige Richtung, doch er ist nicht konsequent genug. Lass uns keine halben Sachen machen. Vereinfachen wir Integration. Und zwar richtig. Unterschreibe jetzt unsere Petition an Bundesrätin Sommaruga!

2123 Stimmen gegen Integrations-Hürden.
Ziel: 3000 Unterschriften für einen unbürokratischen Schutzstatus.

Sehr geehrte Frau Bundesrätin Sommaruga

Fast 35’000 Menschen gelten in der Schweiz als “vorläufig aufgenommen”, doch ein Drittel davon ist schon seit über sieben Jahren in der Schweiz. 90% der vorläufig Aufgenommenen bleiben permanent hier, häufig weil sie in ihrem Herkunftsland an Leib und Leben bedroht sind.

Diese 35’000 Menschen verdienen es, an ihrer Integration nicht gehindert zu werden. 

Die Bezeichnung “vorläufig” schreckt Arbeitgeber ab, Menschen mit diesem Status anzustellen. Niemandem ist gedient, wenn diese Menschen nicht arbeiten können. Der Name des Status muss angepasst werden. Andere administrative Hürden, namentlich die Bewilligungspflicht vor einem Stellenantritt und die Einschränkung der Niederlassungsfreiheit innerhalb der Schweiz, müssen abgeschafft werden.

Vorläufig Aufgenommene befinden sich in einem Zustand der konstanten Unsicherheit. Obwohl die grosse Mehrheit dieser Menschen dauerhaft in der Schweiz bleiben darf und wird, haben sie kaum Zugang zu einer regulären Aufenthaltsbewilligung. Diese Unsicherheit ist degradierend und hindert die Betroffenen daran, in ihre Integration und Selbständigkeit zu investieren (z.B. durch Ausbildung). Spätestens nach 5 Jahren sollten Personen in diesem Status eine reguläre Aufenthaltsbewilligung erhalten. 

Vorläufig Aufgenommene können ihre Familien frühestens drei Jahre nach Anordnung der vorläufigen Aufnahme nachziehen. Diese dreijährige Wartefrist ist eine Schikane: 90 Prozent der vorläufig Aufgenommenen finden längerfristig Schutz in der Schweiz und leben hier. Sie auf ihre Familien warten zu lassen, bringt niemandem etwas, sondern verzögert und verhindert Integration. Diese bürokratische Schikane gehört abgeschafft.

Der Status der “vorläufigen Aufnahme” ist irreführend, bringt grossen administrativen Aufwand mit sich, schränkt die Freiheiten der Schutzbedürftigen ein und verhindert deren Integration in den Arbeitsmarkt. 

Sehr geehrte Frau Bundesrätin: Das muss sich ändern, und zwar richtig statt nur halb. Wir fordern Sie auf, den Weg zur Integration konsequent zu beschreiten. Machen Sie 35’000 Menschen handlungsfähig. 

Freundliche Grüsse

Operation Libero & Mitunterzeichnende

Schutzstatus

Petition unterzeichnen

Schutzstatus

 

Deine Angaben:
Bist du sicher? Falls du "Nein" wählst, wirst du nicht erfahren, ob diese Kampagne erfolgreich war, oder ob wir uns noch stärker engagieren müssen, um zu gewinnen. Falls du "Ja" wählst, werden wir dich über diese und unsere anderen dringenden Kampagnen informieren. Du kannst dich jederzeit abmelden.