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JA! zur erleichterten Einbürgerung der 3. Generation

Am 12. Februar stimmen wir darüber ab, ob die Enkelkinder jener Menschen, die vor Jahrzehnten in die Schweiz gekommen sind und dieses Land mitgeprägt haben, erleichtert eingebürgert werden können. Es sind Schweizerinnen und Schweizer.

Lasst uns JA sagen – und einen kleinen, aber wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Demokratie machen, wo der Wille zur Zugehörigkeit und nicht die Abstammung zählt.

Schweizerinnen und Schweizer. Punkt.

Es spricht alles für die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation. Hier liefern wir die sechs wichtigsten Argumente:

Schweizerinnen und Schweizer einbürgern

Menschen, die seit Generationen zum Wohlstand und zur Lebensqualität in der Schweiz beitragen und unseren Alltag mitprägen, sollen auch gleichberechtigte und vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft sein.

Willensnation stärken

Wo ein Wille ist, darf der Weg nicht unendlich sein. Die Schweiz sieht sich als Willensnation. Was die Schweiz zusammenhält ist nicht die gemeinsame Abstammung, sondern die Idee einer umfassenden Demokratie mit freien und gleichberechtigten Bürgerinnen und Bürgern.

Demokratie festigen

Die Demokratie ist das Fundament der Schweiz. Dieses Fundament muss gepflegt und dort verstärkt werden, wo es bröcklig ist. Immer mehr Menschen in der Schweiz sind von der Demokratie ausgeschlossen. Mit dieser Vorlage können wir Mitbürgerinnen und Mitbürger einbinden, deren Grosseltern schon in der Schweiz gelebt haben und deren Eltern bereits hier zur Schule gegangen sind.

Willkür und Bürokratie abbauen

Der Einbürgerungsprozess in der Schweiz ist bürokratisch und oft willkürlich. In den Kantonen wird mit verschiedenen Massstäben gemessen. Die erleichterte Einbürgerung vermindert den Aufwand und die Bürokratie für Bund und Kantone, indem langwierige Verfahrensschritte und administrative Kosten wegfallen. Zudem werden die Verfahren durch den Bund objektiver und einheitlicher, während die Kantone ein Mitspracherecht behalten.

Mobilität ermöglichen

Wohnsitzfristen in Gemeinden und Kantonen führen heute dazu, dass Menschen, deren Grosseltern bereits hier gelebt haben, bei einem Wohnortwechsel abermals langjährige Fristen abwarten müssen, bevor sie sich einbürgern lassen können. Junge Menschen, die einen mobileren Lebensstil pflegen als ältere Generationen, stellt dies vor grosse Probleme. Mit der erleichterten Einbürgerung fallen diese Fristen weg.

Vorzeigemodell sein

Obwohl die Schweiz als demokratisches Vorzeigemodell gilt, hat ihre Einbürgerungspraxis im europäischen und weltweiten Vergleich das Nachsehen. Immer mehr Staaten tragen der weltweiten Mobilität von Menschen Rechnung und anerkennen das Bürgerrecht bei der Geburt oder bereits nach wenigen Jahren.

Bei dieser Abstimmung geht es um junge Schweizerinnen und Schweizer ohne roten Pass, welchen die Mitsprache bereits viel zu lange vorenthalten wurde. Sie gehören ebenso zur Schweiz wie wir alle.

Auch mit dieser Vorlage bleiben noch immer viele Menschen von der demokratischen Mitbestimmung und der vollständigen Zugehörigkeit ausgeschlossen. Doch der Zugang zur erleichterten Einbürgerung für die dritte Generation ist ein kleiner, aber entscheidender Schritt in die richtige Richtung – in Richtung einer Demokratie mit einem besseren Fundament, weniger Bürokratie und mehr Willen.

Am 12. Februar geht es um Schweizerinnen und Schweizer. Punkt.

Deine Geschichte

Schreibe ein Statement für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation!

Egal ob Terzo oder Secondo, ob hier geboren oder erst kürzlich zugezogen, wir sind an allen Meinungen von Schweizerinnen und Schweizern interessiert: Wir sind an deinen persönlichen Beweggründen für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation interessiert!

Schreib uns ein paar Zeilen, je kürzer desto besser. Ausgewählte Zitate werden nach Erlaubnis auf unseren verschiedenen Kanälen publiziert. 

3. Generation Testimonial

 

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