You are here

Referendum zur Stiefkindadoption ist gescheitert: Konservative mit Realität konfrontiert.

6. Oct. 2016

Die Stiefkindadoption bei gleichgeschlechtlichen Paaren kann nach dem gescheiterten Referendum Realität werden. Konservative Kräfte aus EDU, SVP und CVP brachten die erforderlichen Unterschriften nicht zustande. Dieses Scheitern ist ein starkes Zeichen für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare. Der Weg der Gleichstellung ist dennoch noch ein weiter. Die Operation Libero fordert die Ehe für Alle - mit allem was dazu gehört.

Das Referendumskomitee "Nein zu diesem Adoptionsrecht" ist mit der Sammlung der benötigten 50’000 Unterschriften gegen die Stiefkindadoption gescheitert. Dies ist eine freudige Nachricht für alle, die dafür kämpfen, dass die rechtliche Grundlage der gelebten Realität angepasst wird. Dieses Scheitern der Rückwärtsgewandten ist ein Sieg für das Chancenland Schweiz. Menschen, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, dürfen in Zukunft die leiblichen Kinder ihres Partners oder ihrer Partnerin adoptieren. Die Stiefkindadoption wird  für alle Paare möglich sein, unabhängig vom Zivilstand und von der sexuellen Orientierung. Operation Libero begrüsst diesen wichtigen Schritt hin zu einer Anerkennung der Realität.

Doch es bleibt erst ein Schritt, am Ziel sind wir damit noch lange nicht. Operation Libero fordert die Ehe für Alle - mit allen dazugehörenden Rechten und Pflichen. Die gleichnamige Initiative von Kathrin Bertschy (GLP) liegt der nationalrätlichen Rechtskommission zur Behandlung vor. Gleichzeitig will die EDU-Initiative “Schutz der Ehe” im Kanton Zürich ein faktische Eheverbot für Homosexuelle in der Verfassung festschreiben. Wo die CVP im Februar auf nationaler Ebene gescheitert ist, versucht die EDU es nun auf kantonaler Ebene. Als Mitglied des Gegenkomitees engagiert sich die Operation Libero dafür, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht diskriminiert werden.

Seit Entstehung der Bewegung setzt sich die Operation Libero als Nicht-LGBT-Organisation dafür ein, dass alle einvernehmlichen Beziehungsformen rechtlich gleich behandelt werden sollen. Die Eheöffnung ist kein Sonderrecht für eine Minderheit - sondern sollten in einer liberalen Gesellschaft selbstverständlich und im Interesse aller sein. Die Schweiz weist eine Vielfalt an Lebensentwürfen auf. Es ist Zeit, dies anzuerkennen: https://www.operation-libero.ch/de/lebensentwuerfe.

Generic Sharing

Ja, ich will

Mariage pour tous ! Nous demandons les mêmes droits pour tout le monde.

Après le grand OUI à la norme pénale anti-homophobie le peuple a pris le chemin vers une Suisse plus progressiste et équitable – aidez-nous à faire face aux prochains obstacles.

Ce OUI clair et net nous remplit d’énergie dans notre combat en faveur du mariage pour toutes et tous : les couples de même sexe n’ont toujours pas le droit de se marier. La Suisse attend toujours.

Le Parlement va bientôt se pencher sur ce dossier. Malheureusement, le Conseil fédéral s’est engagé pour un projet qui nie l’accès à la procréation médicalement assistée (PMA) – en produisant ainsi un mariage de deuxième classe, qui ne donne pas accès aux mêmes droits.

Nous demandons toujours le mariage pour toutes et tous – avec les mêmes droits et les mêmes devoirs. Signez !

39922 x OUI au mariage pour tous
Objectif: 50000 signatures

Ehe für Alle

Deine Unterzeichnung sowie deine personenbezogenen Daten werden sicher und verschlüsselt übertragen und zur Durchführung der Kampagne bis zu deren Ende gespeichert. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Mit der Nutzung dieser Website akzeptierst du unsere Datenschutz-Policy.

Saisis tes informations:
Est-ce que tu es sûr·e? En choisissant "Non", tu ne saura pas si cette campagne a été un succès, ou si nous devons nous impliquer davantage pour la gagner. En choisissant "Oui", nous t’informerons sur cette campagne et d’autres urgentes. Tu peux te désabonner à tout moment.