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Die Gegner haben teure Inserate, wir haben eine Überraschung. Spende Aufmerksamkeit!

Die Gegner versuchen gerade mit teuren Inseraten die Abstimmung zu kippen. Wir müssen dagegen halten: Für die Schlussphase haben wir noch eine Überraschung in der Tasche. Mehr wollen wir dir jetzt noch nicht verraten. Aber hey, das Leben ist nunmal eine Wundertüte.

Soviel sei verraten: Es ist gross, es ist lang, es sieht gut aus und wird in der Öffentlichkeit zu sehen sein – falls wir das nötige Kleingeld dafür zusammenkriegen. Hilfst du uns dabei, dieses Überraschungs-Ei auszubrüten?

In den letzten Wochen zünden wir noch ein paar Raketen für ein schönes Kampagnen-Feuerwerk zum Schluss. Mit deiner Unterstützung kannst du unserer Kampagne zu einem noch lauteren Knall und zusätzlicher Aufmerksamkeit verhelfen.

Das Schengen-Abkommen ist ein gutes Beispiel für ein Europa der Zusammenarbeit und bringt auch der Schweiz zwei enorme Errungenschaften: Freiheit und Sicherheit. Doch unsere Schengen-Mitgliedschaft ist jetzt in Gefahr.

Wieso? Im Rahmen des Schengen-Abkommens passt die Schweiz ihr Waffenrecht leicht an. Am 19. Mai stimmen wir nun darüber ab.

Kämpfe mit uns für ein JA zu Schengen und somit für ein JA zum Waffenrecht. Bei einem Nein setzt die Schweiz ihre Schengen-Mitgliedschaft wegen ein paar wenigen Anpassungen im Waffenrecht – und damit auch ihre guten und wichtigen Beziehungen zu Europa - aufs Spiel.

Wir sagen JA zur europäischen Zusammenarbeit!  Nur mit deiner Unterstützung können wir diesen Abstimmungskampf gewinnen!

Stand: 72'759.00 CHF | Ziel: 100'000.00 CHF.
Spende für die Schweiz in Europa.

Aus diesen 9 Gründen stimmen wir JA am 19. Mai:

Für europäische Zusammenarbeit

Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit: Das sind die Werte, auf denen Europa gebaut ist und das sind auch die Werte der Schweiz. Wir leben in einem Europa des Friedens und der Zusammenarbeit und das ist – gerade auch für einen Kleinstaat wie uns – sehr gut so. Wir sind erfolgreich, weil wir zusammenarbeiten mit unseren Nachbarn. Wir sind deswegen sicherer und freier als die Generationen vor uns. Das Schengen-Abkommen ist das beste Beispiel dafür, dass es Sinn macht, zusammenzuarbeiten: Es bringt uns mehr Sicherheit und mehr Freiheit zugleich.

Für gemeinsame Lebensräume

Auf einem Kontinent, der vor 30 Jahren noch durch einen eisernen Vorhang gespalten war, ist die Öffnung der innereuropäischen Grenzen für uns Bürgerinnen und Bürger eine grosse freiheitliche Errungenschaft. Möglich war diese Errungenschaft dank dem Schengen-System. Unsere Wirtschafts- und Lebensräume sind dadurch zusammengewachsen oder zusammengerückt – durch diese Räume nun eine Schengen-Aussengrenze zu ziehen, würde viel Gutes wieder kaputt machen.

Für einen Verbleib in Schengen

Stimmen wir am 19. Mai NEIN, würde unsere Mitgliedschaft in Schengen rechtlich gesehen nach sechs Monaten automatisch enden. Einzig ein einstimmiger Entscheid aller Mitgliedsstaaten könnte dieses automatische Ende noch abwenden. Die Frist für die Notifizierung läuft bereits Ende Mai 2019 aus, die Frist für die Lösungssuche im gemischten Ausschuss Ende August. Noch einmal 90 Tage später, also pünktlich auf den Weihnachtsverkehr, könnte Schengen entfallen. Wer weiss, vielleicht lässt sich mit viel Glück auf politischem Wege eine vorübergehende Lösung finden – aber sicher ist, dass die Schweiz sich freiwillig in eine Situation begibt, in der sie unter extremem Zeitdruck wäre, in der extreme Rechtsunsicherheit herrschen würde und in der sie sich in extremer Abhängigkeit befände. Sie wäre dem Veto jedes einzelnen Mitgliedsstaates ausgeliefert. Wir müssen unbedingt vermeiden, dass wir uns selber in diese schlechteste aller denkbaren Verhandlungspositionen manövrieren.

Für mehr Bewegungsfreiheit

Dank Schengen können wir uns zwischen 26 europäischen Staaten frei und unkompliziert fortbewegen und reisen – ohne stundenlange Staus, Warteschlangen, und stationäre Personenkontrollen an den Grenzen. Für über zwei Millionen Menschen, die täglich in beide Richtungen über die Schweizer Grenze gehen – zum Arbeiten oder auch für ein Ausflügli – ist dies eine enorme Erleichterung. Mit einem NEIN am 19. Mai könnte die Schweizer Grenze zur Schengen-Aussengrenze werden – mit systematischen Kontrollen sämtlicher Reisender, langen Wartezeiten beim Grenzübertritt und somit vielen Mühseligkeiten.

Für mehr Sicherheit

Schengen bringt Sicherheit: Dank dem Schengener Informationssystem (SIS II) können innert kürzester Zeit gesuchte Personen oder z.B. auch gestohlene Fahrzeuge international zur Fahndung ausgeschrieben werden. Über das System erhalten wir zudem auch wichtige Informationen über gestohlene Waffen, um so den illegalen Waffenhandel zu bekämpfen. Die Nutzung der Fahndungsdatenbank durch die Schweiz führt fast täglich zu einer Verhaftung einer gesuchten Person.

Für polizeiliche Zusammenarbeit

Verbrechen machen nicht an Landesgrenzen halt. Heutzutage handeln die organisierte Kriminalität und Terrornetzwerke länderübergreifend. Wenn die Polizeibehörden der einzelnen Staaten nur für sich selber schauen, dann begeben sie sich gegenüber dem grenzüberschreitenden Verbrechen in einen unaufholbaren Nachteil. Nur mit einer engen Zusammenarbeit ist dem Verbrechen beizukommen. Diese Zusammenarbeit ist dank Schengen gewährleistet.

Für ein verbessertes Waffengesetz

Die Schengen-Staaten haben eine gemeinsame Richtlinie zum Waffenrecht. Diese wurde kürzlich gemeinsam überarbeitet. Die Schweiz konnte bei der Ausarbeitung der neuen Richtlinie mitreden und in den Verhandlungen wichtige Zugeständnisse erreichen: Halbautomatische Waffen werden zwar grundsätzlich verboten, aber Armeeangehörige dürfen ihre Dienstwaffe auch weiterhin behalten und zu Hause aufbewahren. Und Sportschützen müssen neu einfach nachweisen, dass sie einem Verein angehören oder zumindest regelmässig schiessen. Wir halten diese Änderungen für moderat und sinnvoll – und vor allem wäre es fahrlässig, für solche marginalen Anpassungen, Schengen aufs Spiel zu setzen.

Für einen Verbleib in Dublin (trotz allem)

Das Dublin-Abkommen, welches Teile des europäischen Asylwesens regelt, ist mit dem Schengen-Abkommen verbunden. Fliegen wir aus dem einen, entfällt automatisch auch das andere. Gemäss dem Dublin-Abkommen kann jeder Asylbewerber im Schengen-Raum nur ein Asylverfahren durchlaufen. Wären wir nicht mehr dabei, könnten alle Asylsuchenden, die in einem Dublinstaat abgewiesen werden, danach noch in der Schweiz Asyl beantragen, obwohl die Chancen auf Asyl auch hier kaum vorhanden wären. Das Dublin-System ist nicht perfekt, es hat grundlegende Mängel. Doch ein noch viel grösserer Mangel als ein mangelhaftes System wäre gar kein System.

Für gute bilaterale Beziehungen

Am 19. Mai stimmen wir auch generell über die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Europa ab. Würde wir aus Schengen und Dublin rausfliegen – und damit müssten wir bei einer Ablehnung rechnen – würden auch die Bilateralen als Ganzes gefährdet werden. Stationäre Grenzkontrollen würden den Binnemarktzugang erschweren. Vor allem aber würde die Errichtung einer Schengen-Aussengrenzen mitten durch gewachsene Agglomerationen, Lebens- und Arbeitsräume die Interessen der Bevölkerung in der Grenzregionen schwer gefährden. Sie wären in ihren Möglichkeiten zu arbeiten, ihre Dienstleistungen anzubieten, einzukaufen und ihr Familienleben zu pflegen empfindlich eingeschränkt. Die Interessen dieser Bevölkerung würden die künftige Beziehungen der Schweiz und der EU prägen. Jede Weiterentwicklung dieser Beziehung würde die Frage wieder aufbringen, wie die Schweiz denn das Leben der grenznahen Bevölkerung zu erleichtern gedenke. Bevor die Schweiz auf ihren Schengen-Entscheid nicht zurückkäme, kämen die Beziehungen zu Europa keinen Zentimeter vom Fleck.

Unser Umgang mit Spenden:

Operation Libero ist auf die Spenden von Gleichgesinnten, Interessenten und Mitgliedern angewiesen. Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre unsere Arbeit nicht möglich. Operation Libero verwendet Spenden verantwortungsvoll und kostenbewusst. Folgende Qualitätsmerkmale bestimmen, wie  Operation Libero mit Spenden umgeht:

Allgemeines

Zweck

Diese Guideline soll für alle relevanten Aspekte im Zusammenhang mit Spenden aufzeigen, wie sich Operation Libero verhalten möchte. Die Guideline soll Transparenz im Bezug auf Spenden erreichen.

Erarbeitung

Die Guideline wurde durch die Geschäftsleitung und den nationalen Vorstand erarbeitet. Die Guideline ist durch diese Vereinsorgane regelmässig zu überprüfen und wo nötig anzupassen. Andere Vereinsorgane werden durch die Geschäftsstelle auf die Guideline sowie allfällige Änderungen aufmerksam gemacht.

Gültigkeit

Die Guideline ist für alle Organe der Operation Libero gültig, d.h. automatisch auch für alle aktuellen und zukünftigen Sektionen. Sie wurde an der Vorstandssitzung des 05.12.2016 durch den Vorstand bewilligt und per 01.01.2017 für gültig erklärt.

Annahme und Handhabung von Spenden

Allgemein

Es werden nur Spenden angenommen, deren Herkunft bekannt ist und welche nicht im Widerspruch zum geltenden Recht stehen, d.h. es werden keine anonymen Spenden angenommen. Prinzipiell sind sowohl Sachspenden als auch monetäre Spenden möglich, es werden jedoch keine Barspenden über CHF 2’000 akzeptiert. Sachspenden unterliegen den gleichen Kriterien wie monetäre Spenden und werden zusammen mit dem/der Spender/in bewertet. Spenden gelten als angenommen sobald sie in der Buchhaltung registriert sind.

Abklärungen vor Annahme

Für die Überprüfung der Spenden zuständig ist grundsätzlich die Geschäftsstelle. Einzelspenden mit einem monetären Wert von CHF 10’000 und grösser werden zur Abklärung an den nationalen Vorstand weitergeleitet, welcher innerhalb von 30 Tagen eine Entscheidung über die Annahme der Spende trifft. Operation Libero behält sich das Recht vor, ohne Nennung von Gründen Spenden abzulehnen. Bei der Diskussion über die Annahme einer Spende achtet der nationale Vorstand insbesondere darauf, dass die faktische und wahrgenommene Unabhängigkeit der Organisation und deren Zweck nicht beeinträchtigt werden. Desweiteren gelten die im Kapitel “Allgemein” aufgeführten Kriterien für die Herkunft von Spenden, soweit diese durch den Vorstand beurteilt werden können.

Handhabung

Bei jedem Spendenaufruf ist zu deklarieren wie die Spenden verwendet werden und was mit dem Überschuss geschieht (inkl. Koordinationsabzug).

Kommunikation von Spenden

Allgemein

Operation Libero informiert über den Umgang mit Spenden einerseits gegenüber den Mitgliedern des Vereins, z.B. im Jahresbericht, als auch gegenüber der breiten Öffentlichkeit, z.B. über die Website.

Umsetzung der Kommunikation

Die Geschäftsstelle kommuniziert den Umgang mit Spenden im Sinne dieser Guideline. Ausgaben und Einnahmen werden mindestens einmal pro Jahr aktualisiert und auf geeignete Weise kommuniziert.

Kommunikation von Ausgaben

Operation Libero informiert sowohl über die Kampagnen-Ausgaben als auch über die Ausgaben der Geschäftsstelle. Dazu können beispielsweise Druckwaren, Personalkosten, Werbung, Events etc. gehören. Die Ausgaben werden pro Position aufsummiert.

Kommunikation von Einnahmen

Um die Spendenstruktur sichtbar zu machen, werden Einnahmen durch Spenden zu Kampagnen und an die Geschäftsstelle gruppiert und nach Spendenhöhe kategorisiert ausgewiesen. Ab einem Betrag von CHF 10’000 sind Spenden als einzelne Positionen aufzuführen. Kleinere Beträge werden summiert.

Bei Spenden juristischer Personen wird der Name des/der Spender/in am geeigneten Ort in geeigneter Form aufgeführt, z.B. in der Abschlussrechnung der Kampagne, falls die Spende 1% der Bilanzsumme des Vorjahres übersteigt. Ausgenommen sind Stiftungen, deren Statuten die namentliche Nennung nicht vorsehen.

Überprüfung

Jegliche Kommunikation im Zusammenhang mit Spenden ist mit dem Finanzbericht abgestimmt und wird im Jahresbericht reflektiert. Die Kommunikation im Zusammenhang mit Spenden ist im Rahmen des Jahresberichtes durch eine unabhängige Instanz auf ihre Korrekt- und Vollständigkeit hin zu prüfen. Ebenfalls ist die Einhaltung dieser Guideline zu überprüfen.

Weitere Infos über unsere Finanzen findest du hier.
Fragen? Schreib uns: spenden@operation-libero.ch

für Daueraufträge via Online Banking:
Konto: 61-436811-2
IBAN: CH95 0900 0000 6143 6811 2
BIC: POFICHBEXXX
Zweck: Zukunft, [Vorname] [Nachname]

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Spenden, die das Budget der Europa-Kampagne überschreiten, werden zur Deckung der operativen Tätigkeiten der Operation Libero verwendet.

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