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Unsere Liebe. Meine Steuern.

Faires Steuersystem für alle. Ja zur Individualbesteuerung.

  • Ein Mensch, eine Steuererklärung
  • Gleichstellung aller Lebens- und Beziehungsformen
  • Gleiche Steuern für verheiratete und unverheiratete Paare
  • Gender Tax Gap schliessen, Zweiteinkommen entlasten

Was für eine persönliche Frage. Wir erwarten keine Antwort. Schliesslich ist es dein Leben, deine Liebe, deine Zukunft. Und ganz sicher sollte sie keinen Einfluss darauf haben, wie viel Steuern du bezahlst.

… und doch kann sich das Steueramt in deine Liebe einmischen. Im heutigen Steuersystem werden die Einkommen der Ehepartner*innen zusammengerechnet und gemeinsam besteuert. Zwei Paare in der gleichen Lebenssituation erhalten unterschiedlich hohe Steuerrechnungen – nur weil sie verheiratet sind oder nicht. Das ist ungerecht und veraltet.

Die Liebe ist frei und unsere Beziehungen und Lebensformen sind vielfältig. Darum braucht es die Individualbesteuerung: Sie macht Schluss mit staatlicher Beziehungspolitik und behandelt uns alle fair, unabhängig von unseren Entscheidungen.

Unser Steuersystem baut auf dem traditionellen Familienmodell auf, zählt die Einkommen beider Ehepartner zusammen und besteuert sie gemeinsam. Das hat Folgen: Das Zweiteinkommen – meist das der Frau – wird zum hohen, gemeinsamen Steuersatz besteuert.

Das drängt verheiratete Frauen in traditionelle Rollen und finanzielle Abhängigkeiten. Sie erhalten nicht nur weniger Lohn für gleiche Arbeit, sondern bezahlen auf diesem Lohn auch noch höhere Steuern!

Mit der Individualbesteuerung wird das Steuersystem einfach und fair. Jede Person zahlt Steuern auf ihr eigenes Einkommen. Sie sorgt für echte Gleichstellung, wird der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht, beseitigt die Heiratsstrafe und schliesst den Gender Tax Gap.

Schliesse mit uns den Gender Tax Gap und ermögliche uns eine schlagkräftige Kampagne für die Gleichberechtigung.

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Ehepaare werden heute gemeinsam besteuert: Die beiden Einkommen werden zusammengezählt und unterliegen dem Verheiratetentarif. Das führt zu Ungerechtigkeiten wie der Heiratsstrafe, setzt ökonomische Fehlanreize und verhindert die echte Gleichstellung aller Lebensformen und Geschlechter.

Die Individualbesteuerung bringt ein faires und einfaches Prinzip: Jede erwachsene Person füllt eine Steuererklärung aus und wird nach ihren eigenen finanziellen Verhältnissen besteuert.

Die Vorlage enthält verschiedene Massnahmen, um die Auswirkungen der Revision sozialpolitisch sinnvoll zu gestalten. Beispielsweise werden die Kinderabzüge erhöht und die Progression angepasst. Insgesamt werden 50 Prozent aller Steuerzahlenden steuerlich entlastet, für 36 Prozent ändert sich nichts. 14 Prozent haben bisher von der Subventionierung traditioneller Beziehungsmodelle profitiert und werden neu gleich hoch besteuert wie alle anderen Paare.

Unser Steuersystem ist veraltet. Zwei weitgehend identische Paare – das eine verheiratet und das andere nicht – bezahlen heute bloss wegen ihres Zivilstands unterschiedlich hohe Steuern. Das lässt sich sachlich nicht mehr begründen.

Besonders wenn beide Ehepartner*innen gut verdienen, wird’s mit der gemeinsamen Besteuerung richtig teuer: die sogenannte Heiratsstrafe. Die Ehe für alle haben wir zwar erreicht – aber finanziell bleibt sie für viele ein Albtraum.

Wer heiraten will, soll dies gerne tun, und wer nicht will, soll es bleiben lassen – aber bitte nicht zur Steueroptimierung! Die Individualbesteuerung sorgt für echte Gleichstellung, wird der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht und beseitigt die Heiratsstrafe. Für die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie wir wollen.

Durch die gemeinsame steuerliche Veranlagung frisst die Steuerprogression bei verheirateten Paaren einen überproportionalen Teil der Zweiteinkommen – und diese Zweiteinkommen stammen in der Realität noch immer mehrheitlich von Frauen. 

Kommen Kinder und Kita dazu, bleibt für viele Familien unter dem Strich zu wenig übrig. Es lohnt sich in manchen Fällen finanziell nicht, weiterhin am Arbeitsmarkt teilzunehmen oder das Pensum zu erhöhen. 

So werden Frauen in traditionelle Rollen und unbezahlte Care-Arbeit gedrängt. Dies kann zu tieferen Bildungsrenditen, verpassten Karrierechancen, einer vernachlässigten Vorsorge und generell zu einer wirtschaftlichen Abhängigkeit in der Beziehung führen. Die Individualbesteuerung verbessert die tatsächliche Chancengleichheit der Geschlechter im Arbeitsmarkt und im Familienleben.

Eine durchschnittliche Ehe dauert heute 16 Jahre, viele Personen heiraten mehrmals, andere nie. Bei jedem Zivilstandswechsel, aber auch im Todesfall, werden Steuerdossiers aufwändig zusammengelegt oder getrennt. Unterschiedliche Tarife kommen zur Anwendung.

Dieser administrative Aufwand fällt mit der Individualbesteuerung weg. Das System wird verstetigt, was die Automation erleichtert. Abzüge werden vereinfacht und die Steuererklärung wird übersichtlicher. Alle steuerpflichtigen Personen können ihre Steuererklärung selbständig ausfüllen.

Einige Kantone jammern, die Individualbesteuerung werde aufwändig. Dabei wird es einfach für alle so sein, wie es heute für die Konkubinatspaare schon ist - und das funktioniert ja problemlos. Und überhaupt: Die Verwaltung ist für die Menschen da, nicht umgekehrt.

Das Ehegatten-Splitting und die Heiratsstrafe-Initiative der Mitte sind keine ebenbürtigen Alternativen zur Individualbesteuerung, weil sie keine Gleichstellung von verheirateten und unverheirateten Paaren herstellen können und die Arbeitsanreize für Zweitverdiener*innen nicht verbessern. 

Auch die volkswirtschaftlichen Vorteile überzeugen: Die Ecoplan-Studie der Müller-Möhl Foundation zeigt, dass durch die Individualbesteuerung bis zu 60'000 Vollzeitstellen neu besetzt werden könnten. Dies wirkt nicht nur dem Fachkräftemangel entgegen, sondern sorgt auch für zusätzliche Steuererträge.

Die Volksinitiative für die Individualbesteuerung – viele Freiwillige von Operation Libero unterstützten die Unterschriftensammlung – forderte eine Ergänzung der Verfassung. Die konkrete Umsetzung im Steuergesetz wäre dann der zweite Schritt nach der gewonnenen Abstimmung gewesen. 

Der Bundesrat reagierte mit einem indirekten Gegenvorschlag, der am 20. Juni 2025 im Parlament angenommen wurde. Im Unterschied zur Initiative ist der Gegenvorschlag eine fertig ausgearbeitete Gesetzesvorlage, die ohne Verfassungsänderung auskommt. Weil das Referendum ergriffen wurde, kommt es zur Abstimmung.

Am Ende führen beide Wege zum Ziel: Steuerliche Vor- oder Nachteile sollten nicht an den Zivilstand geknüpft sein. Die Individualbesteuerung sorgt für den nötigen Systemwechsel.

"Mehr Gleichstellung, mehr Chancengleichheit, mehr Gerechtigkeit: Es braucht die Individualbesteuerung jetzt."

Team Individualbesteuerung
Unsere Liebe. Meine Steuern.

Die Lebensentwürfe sind vielfältiger und individueller geworden, ohne dass sich das Schweizer Steuersystem dieser Realität angepasst hat. Es basiert noch auf dem traditionellen Rollenbild, dass Paare heiraten und dann der Mann das Geld nach Hause bringt. Dadurch werden verheiratete Doppelverdiener-Paare höher besteuert als unverheiratete Paare.

Das ist erstens ungerecht, denn welche Beziehungsformen wir wählen, geht den Staat nichts an. Und zweitens hat dieses System auch unerwünschte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Weil Zweiteinkommen bei Verheirateten hoch besteuert werden, macht es die Beteiligung am Arbeitsmarkt (meist für Frauen) finanziell unattraktiv. 

Die Individualbesteuerung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr tatsächlicher, auch ökonomischer Gleichstellung. Zudem hat sie positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Für uns ist sonnenklar: Ein zeitgemässes Steuersystem muss Gleichberechtigung und Chancengleichheit fördern, statt ein Bremsklotz zu sein. Unabhängig von Geschlecht, Lebensentwurf und Zivilstand soll jede Person vom Staat gleich behandelt werden. Die Individualbesteuerung schafft genau das.

Informiere deine Familie und Freund*innen

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Die Lebensentwürfe sind vielfältiger und individueller geworden, ohne dass sich das Schweizer Steuersystem dieser Realität angepasst hat. Die Individualbesteuerung fördert die Gleichstellung der Geschlechter, Lebensformen und Beziehungsmodelle. Sie ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu echter Gleichstellung. Lass uns gemeinsam die Schweiz der Zukunft verwirklichen! Stimme JA zur Individualbesteuerung am 8. März 2026 und unterstütze die Kampagne: https://www.operation-libero.ch/de/individualbesteuerung

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