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Bewegung

Operation Libero bringt frischen Wind in die Schweizer Politlandschaft: jung, unabhängig und überparteilich. Bekannt geworden sind wir durch den Einsatz gegen populistische Initiativen, heute spielen wir auch den Pass nach vorne und setzen uns proaktiv für unsere eigene Vision ein.

Unsere Community von Freiwilligen und Unterstützer*innen macht uns erst zu dem, was wir sind: eine Bewegung. Was uns vereint, ist unsere Vision: Eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann und gleich an Würde und Rechten ist.

Wir kämpfen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der liberalen Demokratie. Wir setzen unsere Kräfte dort ein, wo wir den Unterschied machen können: für ein liberales Bürger*innenrecht, für eine Schweiz in Europa, für eine demokratiestärkende Digitalisierung und für eine transparentere Demokratie. 

Wir schauen der institutionellen Politik auf die Finger. Es braucht uns als zivilgesellschaftliche Bewegung dort, wo die etablierten Parteien durch ihr Desinteresse glänzen. Unser Vorteil: Wir können dort aktiv werden, wo der Schuh am meisten drückt – und durch diesen Fokus möglichst viel bewirken.

Wir sehen Veränderungen als mögliche Chance für gesellschaftlichen Fortschritt. Wir sind inhaltlich präzis, hart in der Sache, frech und klar im Ausdruck, höflich im Umgang.  So können wir gemeinsam eine progressivere, inklusivere und liberalere Schweiz verwirklichen. Dafür lohnt es sich, gemeinsam zu kämpfen.

Team

Wir stehen für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann und gleich an Würde und Rechten ist.

Wir setzen uns ein für den Erhalt und die Weiterentwicklung der liberalen Demokratie in der Schweiz, in Europa und weltweit – denn diese bildet die Grundlage für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft. Wir verstehen unsere Aktivitäten als Beitrag für den Schutz und die Pflege der rechtsstaatlichen Institutionen und des europäischen Projektes, zeigen ihre Bedeutung in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten auf, handeln, wenn wir sie gefährdet sehen, und streben nach ihrer fortwährenden Verbesserung.
Wir sind eine unabhängige politische Bewegung, überparteilich, inklusiv und zugänglich. Wir fördern Freiwilligenarbeit und Mitgestaltungsmöglichkeiten innerhalb unserer Bewegung. Unsere Hierarchien sind so flach wie möglich. Gemeinsam mit anderen Kräften machen wir als politische Bewegung den Unterschied, denn wir sehen Veränderungen als mögliche Chance für gesellschaftlichen Fortschritt. Wir sind inhaltlich präzis, hart in der Sache, frech und klar im Ausdruck, höflich im Umgang.

Um unsere Wirkung als politische Organisation zu steigern, fokussieren wir uns in thematischer Hinsicht. Als überparteiliche, unabhängige Organisation können wir unsere Themen und Positionen frei aussuchen, Schwerpunkte setzen, dort aktiv werden, wo der Schuh am meisten drückt – und mit diesem Fokus den Unterschied machen.

Wir wollen in unseren thematischen Schwerpunkten eigene Diskurse und Framings einbringen  und durchsetzen, sowie eigene Forderungen und Vorstösse lancieren (beispielsweise eine Volksinitiative). Wir engagieren uns nicht nur in Reaktion auf die Schritte anderer, sondern treten frühzeitig in Aktion. Wir setzen unsere Kampagnen-Kraft verstärkt für wirksames Policy Shaping ein und schauen der institutionellen Politik auf die Finger.

Wir bauen unsere Basis aus und wollen als Bewegung wachsen – mit mehr Mitgliedern, mehr Supporter*innen, mehr Spender*innen und mehr Freiwilligen. Wir bauen unsere Unterstützerkreise aus und stärken unsere Präsenz auf verschiedenen Plattformen. Wir wollen eine Bewegung in allen Landesregionen und aus allen Sprachregionen sein.

Wir etablieren ein Finanzierungsmodell, welches uns nachhaltig tragen kann, uns auf unsere Kerntätigkeiten fokussieren lässt und uns ermöglicht, grösstmögliche Wirkung zu erzielen. Oberstes Ziel ist dabei die konsequente Führung ausgewogener Budgets, die Überarbeitung der Kostenrechnung sowie die Stabilisierung unseres Eigenkapitals. Dafür investieren wir ins Fundraising und in ein fundiertes Finanzmanagement, führen Controllingprozesse ein und schaffen vollständige Finanztransparenz, nach Innen wie auch nach Aussen. Auch zukünftig werden wir den maximalen Betrag in unsere Kampagnenarbeit stecken.

Wir sichern unsere Glaubwürdigkeit und verschreiben uns einer umfassenden Transparenz, Unabhängigkeit und Good Governance. Wir sind nahbar und arbeiten inklusiv. Wir sind und bleiben unabhängig – sowohl inhaltlich als auch finanziell. Wir leben intern, was wir extern fordern. Wir sind ehrlich, aufrichtig und kritikfähig. Wir pflegen eine Feedbackkultur und schätzen wohlgemeinte Auseinandersetzungen. Wir reflektieren unser Handeln und streben nach stetiger Verbesserung.

Wir arbeiten professionell und vor allem wirkungsvoll, sind hierarchisch flach strukturiert und als Freiwilligenorganisation agil. Wer bei uns mitmachen will, soll mitmachen können. Wir kommunizieren direkt und transparent. Für maximalen Gestaltungsfreiraum arbeiten wir in klaren Rollen, mit klaren Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Um unsere Wirkung als politische Organisation zu steigern, bauen wir unsere Kompetenzen zudem stetig aus und lernen.

Unsere Bewegung lebt von ihren Mitgliedern, Aktivist*innen und Unterstützer*innen. Nur gemeinsam können wir eine progressivere, inklusivere und liberalere Schweiz verwirklichen. Willst du auch die Schweiz bewegen? Dann schliess dich uns an.

Kein Projekt ist für die Zukunft der liberalen Demokratie und der Sicherung individueller Rechte entscheidender als das Europäische Projekt. Keine Frage ist entscheidender für die Zukunft der Schweiz wie unsere Beziehung zu diesem Projekt. Und dennoch steckt die Schweiz genau in dieser Frage seit langer Zeit in einer Sackgasse fest.

Die Schweiz schliesst derzeit rund einen Viertel der ständigen Wohnbevölkerung vom politischen Entscheidprozess und von gleichen politischen Rechten aus. Das ist aus liberaler Sicht unhaltbar. Ein liberales Bürger*innenrecht ist nicht Lebensformkontrolle, sondern Demokratiepflege.

Der digitale Wandel erfasst heute alle Lebensbereiche und stellt eine grosse Herausforderung für liberale Demokratien und insbesondere für individuelle Freiheitsrechte dar. Die Digitalisierung wird keinen Stein auf dem andern lassen – wir wollen deren Chancen nützen und dabei jedoch die grundlegenden Werte unserer Gesellschaft, die Würde und die Autonomie des Einzelnen, durch anpassungsfähige Institutionen schützen.

In der Schweiz wird aus der Intransparenz darüber, woher die Mittel für politische Kampagnen stammen, noch zu oft eine Art Tugend gemacht. Es ist Zeit, das Heft selber in die Hand zu nehmen, und vorzuleben, was unerlässlich ist: Bessere Informationen über die Herkunft der Mittel, mit denen politische Arbeit finanziert wird.

Das Migrationsrecht, ebenso wie das Bürger*innenrecht, entscheiden darüber, wer unter welchen Bedingungen Zugang hat zu Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft und wer welche Aufstiegs- und Teilnahmechancen hat. Bewegungsfreiheit ist ein liberales Anliegen, weil sie die Freiheit jedes/jeder Einzelnen ins Zentrum rückt und sie es darüber hinaus dem Individuum ermöglicht, seine Lebensumstände aus eigener Kraft substanziell zu verbessern, entgegen dem oftmals entscheidenden Zufall des Geburtsortes. Migration sollte darum grundsätzlich erlaubt und nur ausnahmsweise verboten sein. Eine liberale Migrationspolitik beginnt damit, dass sie das Los jener verbessert, die keine andere Wahl haben, als zu migrieren – das Los von Flüchtlingen. Der erste Schritt auf diesem Weg sollte in Zusammenarbeit mit den europäischen Nachbarn die Schaffung legaler Fluchtwege sein – also die Schaffung der Möglichkeit, in einem europäischen Staat einen Antrag auf Schutz stellen zu können, ohne dafür erst Schlepper in Anspruch nehmen und sein Leben riskieren zu müssen. 

Individuelle Freiheit, Selbstbestimmung und Chancengleichheit sind liberale Kernanliegen und müssen auch und gerade für Lebensformen gelten, die von der “Norm” abweichen. Ein freiheitlicher Staat ermöglicht Vielfalt und respektiert grundsätzlich private Entscheidungen, insbesondere hinsichtlich Beziehungs- und Lebensformen. Es ist nicht Aufgabe des Staates, gewisse Beziehungs- und Lebensformen gegenüber anderen zu privilegieren. Heute sind das Geschlecht und die sexuelle Orientierung jedoch noch immer mitentscheidend dafür, wie wir unser Leben gestalten und uns entfalten können – sei es aufgrund struktureller Zwänge und Diskriminierung oder aufgrund bestimmter vorherrschender Rollen-, Familien- oder Sexualitätsverständnisse. Wir treten ein für individuelle Freiheit, Selbstbestimmung und Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern und allen Lebensformen. Es gilt, die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern, die wir in der Verfassung verankert haben, in allen Lebensbereichen zu verwirklichen. Alle einvernehmlichen Beziehungsformen und Familienmodelle, ob gleich- oder verschiedengeschlechtlich, ob verheiratet oder nicht, sollen gleichermassen ermöglicht werden.

Am 26. September können wir endlich über die Öffnung der Ehe für alle abstimmen. Mit einem JA gewähren wir gleichgeschlechtlichen Paaren das Grundrecht Ehe. In einem Staat mit liberalen Grundsätzen der individuellen Freiheit und Selbstbestimmung sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Jeder Mensch – egal welchen Geschlechts oder sexueller Orientierung – soll die gleichen Rechte und Pflichten haben.

Wenn uns der Bundesrat eine Abstimmung über das Rahmenabkommen vorenthält, dann muss eine andere Abstimmung über unseren Platz in Europa stattfinden: Die Stimmbevölkerung muss ihre Meinung zu den institutionellen Fragen kundtun können. Dafür stehen wir ein!

Schliesslich beachten wir in unserer Arbeit die Querschnittsthemen Klimawandel, Digitalisierung und Diskriminierung. Wo immer wir politisch tätig sind, wo immer wir Position beziehen, wo immer wir eine Kampagne vorbereiten, wo immer wir uns zu einer Vorlage äussern, da stellen wir uns bewusst, systematisch und im gegenseitigen Austausch folgende Frage: In welchem Zusammenhang steht das vorliegende Thema mit dem Klimawandel, der Digitalisierung und mit struktureller Diskriminierung, welche Aspekte werden dadurch wichtiger, welche weniger wichtig? Wo immer es möglich ist, gehen wir auf die Bezüge zu diesen Querschnittsthemen in unseren Argumentarien oder sonstigen Publikationen und unseren Aktivitäten ein und berücksichtigen diese Bezüge insbesondere auch bei der Wahl des Framings für eine Kampagne. Wir definieren Abläufe, nach denen wir diese Mainstreaming-Fragen an den entscheidenden Weichenstellungen in der Erarbeitung von Kampagnen aufwerfen und systematisch prüfen.

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