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Ein kleiner Schritt hin zu einem liberalen Bürgerrecht

Sonntag, 12. Februar 2017

Das heutige JA ist ein JA an die Adresse von Schweizerinnen und Schweizern. Und es ist ein erster, wichtiger Schritt hin zu einem liberalen Bürgerrecht. Hin zu einem Chancenland Schweiz, in dem Wille und Leistung zählen, nicht Herkunft.

Die Mehrheit des Stimmvolks und die Mehrheit der Stände haben JA gesagt zur erleichterten Einbürgerung. Es ist ein JA für junge Menschen, welchen die Schweiz Heimat ist, die hier geboren wurden, hier aufgewachsen sind. Es ist ein längst überfälliger Schritt

Dank unzähligen Bürgerinnen und Bürgern konnten wir 150’000 Franken per Crowd-Funding sammeln, damit Plakate finanzieren, uns mit viel Freiwilligen-Arbeit für die Vorlage einsetzen und somit einen wesentlichen Beitrag leisten zu diesem Abstimmungserfolg.

Zeitenwende?

Dieses JA gibt uns Hoffnung für eine Zeitenwende: Für eine Politik hin zum Chancenland Schweiz, in dem Wille und Leistung und nicht Herkunft zählen. Doch der Weg ist noch lange und diese Abstimmung erst ein kleiner Schritt auf dem Weg zu einem liberalen Bürgerrecht.

Die Schweiz ist ein Migrationsland, eine Einwanderungsgesellschaft und vor allem: eine Willensnation. Doch das Bürgerrecht wird diesem Umstand auch nach dieser Abstimmung noch lange nicht gerecht. Wer in der Schweiz lebt, muss die Chance erhalten, diese mitzugestalten. Menschen, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind, sind Schweizerinnen und Schweizer. Punkt. Sie haben einen Anspruch auf politische Mitsprache. Die Einbürgerungsverfahren müssen einfacher und objektiver werden. Denn ein liberales Bürgerrecht ist nicht Lebensform-Kontrolle, sondern Demokratie-Pflege. Hier geht es zu unserer Grundsatzposition im Bürgerrecht.

Doch dieses JA ist noch mehr: Es ist eine Absage an eine Politik, welche mit Ängsten spielt, statt Argumente zu bringen. Die Gegner haben tief in den Geldbeutel gegriffen und die Schweiz mit faktenfreien Burkas zuplakatiert. Genützt hat es nichts. Ja, es ist ermüdend: Während populistische Strömungen im Rest Europas und in den USA für Furore sorgen, gehen ihren Vorreitern in der Schweiz die Ideen aus.

Nun folgt Europa

Für die Operation Libero geht es gleich weiter mit einem anderem Thema: Die Kündigungsinitiative zur Personenfreizügigket möchte die Bewegungsfreiheit der Schweizer Bürger beschränken und damit alle anderen Verträge der Bilateralen I und mit diesen unseren Wohlstand preisgeben. Wir stellen uns dieser Kündigungsinitiative bereits jetzt entschlossen entgegen. Schauen Sie hier unser Video “Hilf Der Auns”.

Kontakt

Stefan Egli, Co-Kampagnenleiter Bürgerrecht
+41 77 445 82 60 oder stefan.egli@operation-libero.ch 

Annina Fröhlich, Co-Kampagnenleiterin Bürgerrecht
+41 79 314 92 17 oder annina.froehlich@operation-libero.ch 

Laura Zimmermann, Co-Präsidentin
+41 76 427 22 75 oder laura.zimmermann@operation-libero.ch 

Silvan Gisler, Leiter Kommunikation & Mitglied der Geschäftsleitung
+41 76 345 29 06 oder medien@operation-libero.ch

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