Lisa Marchon und Julius Felix zum neuen Co-Präsidium der Operation Libero gewählt
Medienmitteilung
Operation Libero stellt sich neu auf. Mit Lisa Marchon und Julius Felix übernimmt ein junges Co-Präsidium, das für eine offene, freiheitliche Schweiz einsteht und die demokratischen Grundwerte aktiv verteidigen will. Die erste Amtshandlung richtet sich gegen einen altbekannten Gegner: Die liberale Bewegung wirft der SVP und ihrer «Nachhaltigkeitsinitiative» ein «immer gleiches Blame Game» vor.
An ihrer heutigen Medienkonferenz in Bern stellte die Bewegung ihr neues Co-Präsidium vor. Lisa Marchon und Julius Felix übernehmen die Leitung der Bewegung. Nach der im November angekündigten Stabsübergabe tritt jetzt offiziell eine neue Generation an die Spitze. Die bisherigen Co-Präsident*innen, Sanija Ameti und Stefan Manser-Egli, bleiben dem Vorstand weiterhin erhalten.
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«Wir übernehmen das Co-Präsidium mitten im Superabstimmungsjahr 2026: Es folgen Schlag auf Schlag wegweisende Abstimmungen für die liberale Schweiz. In dieser Zeit entscheidet sich, wie offen und wie frei dieses Land in Zukunft sein will. Und genau dafür übernehmen wir Verantwortung.»
Nach dem erfolgreichen Nein zur Halbierungsinitiative stehen bereits die Abstimmungen zur «Nachhaltigkeitsinitiative», Neutralitätsinitiative, Demokratie-Initiative, Bilaterale III und «Grenzschutz-Initiative» vor der Tür.
Operation Libero will ihre Rolle als laute Stimme für die liberale Demokratie weiter stärken und Menschen in der ganzen Schweiz für politisches Engagement begeistern. In einer Zeit, in der Autokraten wieder auf dem Vormarsch sind, setzt die Bewegung auf Mitwirkung, Fakten und eine offene, europäisch vernetzte Schweiz als Erfolgsrezept. 2025 verzeichnete Operation Libero den höchsten Spendenertrag der letzten fünf Jahre, ein klares Zeichen, dass diese Ziele im ganzen Land Resonanz finden.
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«Ich will nicht nur beobachten, wie sich die Schweiz verändert. Ich will sie mitgestalten. Operation Libero ist für mich der Ort, an dem wir überparteilich für die liberale Demokratie einstehen, besonders wenn sie unter Druck gerät.»
Gemeinsam steht das junge Team für einen erneuerten Liberalismus, der Freiheit und Verantwortung zusammendenkt und dort widerspricht, wo sich Macht in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit einseitig konzentriert.
Operation Libero wirft der SVP ein Blame Game vor
12 Jahre nach der Gründung als Antwort auf die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative tritt die Bewegung wieder gegen eine SVP-Vorlage an, die unsere offene Schweiz infrage stellt: Die Vorstellung des neuen Co-Präsidiums bildet auch den Startschuss für die Gegenkampagne zur «Nachhaltigkeitsinitiative». «Die SVP spielt immer das gleiche Spiel. Sie instrumentalisiert Herausforderungen und schiebt die Verantwortung auf andere. Genau dieses Muster machen wir mit unserer Kampagne ‹the Blame Game› sichtbar», sagt Julius Felix.
Die Annahme der «Nachhaltigkeitsinitiative» hätte weitreichende Konsequenzen. Sie würde die Personenfreizügigkeit beenden, grundlegende Menschenrechte unter Druck setzen und zentrale Pfeiler der offenen Schweiz infrage stellen. «Diese Initiative ist als Nachhaltigkeit getarnt, greift aber in Wahrheit das Fundament der liberalen Schweiz an. Ein Ja reisst uns aus den bilateralen Verträgen und aus dem humanitären Völkerrecht. Das dürfen wir nicht zulassen», so Lisa Marchon.
Eins ist klar, Operation Libero ist bereit für die nächste Runde des immer gleichen Spiels der SVP.
Über Lisa und Julius
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Lisa Marchon ist Co-Präsidentin von Operation Libero. Sie ist seit 2024 in der Bewegung aktiv, war Co-Leiterin der Europa-Initiative und ist seit 2025 Mitglied des nationalen Vorstands. Die 30-jährige Freiburgerin arbeitet in der politischen Kommunikation und Strategie und verantwortet bei Operation Libero unter anderem das Europa-Dossier.
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Julius Felix ist Co-Präsident von Operation Libero. Der 26-Jährige aus Aarau arbeitet als Teamleiter in der Kundenberatung einer Schweizer Bank, ist Mitglied der SP und war im Vorstand der SP Aarau aktiv. Er engagiert sich seit Jahren politisch und wurde im März 2026 frisch in den nationalen Vorstand der Operation Libero gewählt.
Über die «Nachhaltigkeitsinitiative»
Die «Nachhaltigkeitsinitiative» ist eine Volksinitiative der SVP, über die am 14. Juni 2026 abgestimmt wird. Sie verlangt eine starre Begrenzung der Bevölkerung auf 10 Millionen Menschen und nimmt dabei bewusst in Kauf, internationale Verpflichtungen zu brechen. Aus Sicht von Operation Libero gefährdet sie die Personenfreizügigkeit, das Asylrecht sowie den Schutz durch die Europäische Menschenrechtskonvention und steht damit im Widerspruch zu grundlegenden Prinzipien der liberalen Demokratie.
Über Operation Libero
Operation Libero ist eine überparteiliche politische Bewegung, die sich für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Schweiz einsetzt. Sie wurde 2014 gegründet und engagiert sich in Abstimmungskampagnen sowie in gesellschaftspolitischen Debatten. Die Bewegung finanziert sich über Kleinspenden und Mitgliedschaften und ist in der ganzen Schweiz aktiv.
Im November 2025 kündigten die damaligen Co-Präsident*innen Sanija Ameti und Stefan Manser-Egli ihren Rücktritt per Frühjahr 2026 an und leiteten damit eine Stabsübergabe ein, die nun mit der Wahl des neuen Co-Präsidiums abgeschlossen wurde.