Postkarten-Set «Ist das neutral?»
Hol dir das Neutralitäts-Postkarten-Set von Künstler "Oliver Griffin". Da kannst du noch was lernen. Hurray! Mit dem Kauf unterstützt du unsere Kampagne gegen den erneuten Gugus der SVP. Wir wünschen viel Spass.
Darum geht es
Neutralität wird weltweit mit der Schweiz assoziiert. Sie gehört zu unserer Identität als Nation. Trotzdem beschäftigen wir uns im Alltag sehr wenig mit ihrer Bedeutung und ihrem tatsächlichen Nutzen. Vielleicht liegt das auch daran, dass Neutralität einfacher klingt, als ihre Umsetzung in der Schweizer Geschichte tatsächlich war.
Die Schweiz ist neutral, so weit, so gut. Doch zwischen dem Anspruch, neutral zu sein, und dem tatsächlichen Handeln der Schweiz zeigen sich immer wieder Spannungen. Gilt das auch für ihre Entscheide und Taten? Wie passen sie zu unserem Bild der friedlichen Alpennation?
Gemeinsam mit dem britischen Künstler Oliver Griffin, der sich in seiner Arbeit mit seiner neuen Wahlheimat Schweiz auseinandersetzt, haben wir einen Blick in die Vergangenheit gewagt. Wir haben Ereignisse, Entscheide und Positionen aus der Schweizer Geschichte betrachtet, die Fragen aufwerfen, und uns immer wieder gefragt: «Ist das neutral?»
Das Resultat sind neun verträumte Postkarten, deren idyllische Bildwelt im Kontrast zu ihren Inhalten steht. Jede Postkarte greift ein Ereignis aus der Schweizer Geschichte auf und stellt unser Selbstbild infrage. Zusammen werfen sie zwei grundlegende Fragen auf: Was ist Schweizer Neutralität? Und wer darf sie definieren?
Das vollständige Postkartenset ist exklusiv in unserem Shop erhältlich. Mit deinem Kauf unterstützt du unsere Nein-Kampagne gegen die Neutralitätsinitiative.
Noch nicht Mitglied? Werde Teil unserer Bewegung.
Über den Künstler
Oliver Griffin ist ein britisch-schweizerischer bildender Künstler, der vorwiegend mit Fotografie arbeitet. Im Sinne der Object-Oriented Ontology* setzt er sich mit gefundenen Gegenständen auseinander, um unsere Umwelt anhand alltäglicher Objekte und Orte zu verstehen.
Seine Arbeit ist geprägt von Science-Fiction-Literatur, Vorstellungen von Zeit und Raum sowie der Auseinandersetzung mit Leerräumen. Aus diesen abstrakten Ideen entstehen spielerische und zugleich ernsthafte typologische Werkgruppen, die eng mit der Persönlichkeit des Künstlers verbunden sind. Das Spektrum reicht von Fahrrädern bis zur Uhrenkunde. Begleitend zu grossformatigen Installationen veröffentlicht Griffin im Eigenverlag Künstlerbücher, die Teil seiner ganzheitlichen Arbeitsweise sind.
Mehr über Oliver findest du hier:
http://olivergriffin.co.uk/
*Object-Oriented Ontology, kurz OOO, geht davon aus, dass sich ein Objekt, ein Ort oder ein historischer Zeitpunkt dem direkten menschlichen und nichtmenschlichen Zugriff entzieht. Beziehungen zwischen Dingen sind daher immer indirekt und müssen mitgedacht werden, statt als selbstverständlich zu gelten. Der Philosoph Graham Harman prägte den Begriff 1999.